Freitag, 13. April 2018

Mexiko - Isla de Holbox (25.2. - 2.3.2018)

Wir hätten vielleicht noch in eine weitere Stadt landeinwärts fahren können, doch die Bilder von Isla de Holbox waren zu verführerisch. So fuhren wir nach Chequila mit dem ADO Bus. Von dort aus nahmen wir die 30 minütige Fähre auf die langgezogene Halbinsel. Die Insel ist recht übersichtlich. Es gibt jedoch keine befestigten Straßen. Zu Fuß ist aber eigentlich alles erreichen. Und wer es doch bequemer mag kann auch ein Golf-Cart mieten oder ein Golf-Cart-Taxi nehmen.

Auf dem Weg zum Strand

Inselstraßen

In den Straßen rund um den Hauptplatz haben sich etliche Künstler ziemlich ausgetobt. An vielen Wänden sieht man Street-Arts und auch die Bars sind sehr kreativ eingerichtet. 

Street Art am Hauptplatz auf der Insel Holbox


Nun aber mal zum Highlight der Insel: Der Strand und die vorgelagerte Sandbank. Wirklich schön und kilometerlang!

Einfach schön



endlose Sandbank



Abends wird in vielen Bars, wie z.B. im Hot Corner live Musik gespielt. Nach Mitternacht strömt dann die Menge an den Strand, wo ein DJ mit Elektro-Musik einheizt. Aber Vorsicht: Der Flirt-Faktor ist ziemlich hoch ☺

Zu den Aktivitäten: Bis Mittag waren wir meist am Hostel-Pool. Nachmittags gingen wir den einen Tag zum Strand in den Nord-Osten über die Sandbank wo der Strand und das Wasser doch am Besten war. Den anderen Tag gingen wir in Richtung Süden und verbrachten dort den Nachmittag. Abends waren wir oft in der Hostelbar, da es jeden Abend einen "Event" gab. Live-Band, BBQ, Pizza oder Pasta.

Hostel Che Tullum


Praktisches:
- Wir waren im  Hostel Che Holbox und wirklich zufrieden. Schöner Pool, coole Bar und nettes Personal.

Mittwoch, 4. April 2018

Mexiko - Valladolid (23.2. - 25.2.2018)

Nach den strand-reichen Tagen in Tulum fuhren wir wieder mit dem ADO Bus nach Valladolid. Das Städtchen hat uns gleich gefallen und uns etwas an Nicaragua erinnert. Die Stadt ist typisch spanisch kolonial aufgebaut mit einem Hauptplatz, einer Kathedrale und Vierteln die blockweise zum Hauptplatz ausgerichtet sind. Dazu sind die Häuser schön bunt und der Park am Hauptplatz ist mit kuriosen Sitzgelegenheiten schön angelegt.

Cathedrale San Servacio o Gervasio

schön buntesValladolid
Parque Major

Da bei unserer ersten Unterkunft der Baulärm unerträglich war, sind wir nach einer Stunde wieder ausgecheckt und in das viel schönere Hostal Tunich Naj gegangen. Hauptzweck der Besuches der Stadt war der Besuch der Maya Ruinen Chitzen Itza, die zu den neuen sieben Weltwundern gehören.
Wikipedia - sieben neue Weltwunder

Früh morgens fuhren wir mit einem Colectivo nach Chitzen Itza. Auch hier war wieder ein riesiger vorgelagerter Touristenmarkt. Um etwa 8:30 waren wir bei der berühmten Pyramide und es waren überraschenderweise gar nicht mal so viel Touris da. Die Pyramide ist wirklich beeindruckend. Drum rum gab es noch einige schöne Bauwerke zu sehen. Mittags wurde es dann doch etwas warm, fast schon heiß. Aber ein Vormittag reicht um die Bauwerke ohne Guide abzugrassen. Ich würde aber empfehlen einen Guide zu nehmen. Wir haben ein zwei mal mitgehört was die so erzählen und das war schon sehr informativ.

Chitzen Itza Pyramide


Gebäude nähe der Kirche

Ostmauer

Leguan


Praktisches:
- Empfehlen können wir das schnucklige Hostel Tunich Naj

- Colectivo zum Chichen Itza fährt direkt neben der ADO Busstation weg.

Mexiko - Tulum (21.2. - 23.2.2018)

Nach dem kurzen Zwischenstopp in Cancun fuhren wir mit den bequemen ADO Bus entlang der Küste an Playa del Carmen vorbei nach Tulum. Anfangs dachte ich Tulum ist ein kleines touristischen Dorf, doch es ist fast ein kleines Städtchen. An der Hauptstraße tummeln sich viele Restaurants und Touristenshops. Voll wird es meistens nur abends. Denn die Touris sind meist in den Hotels am Strand, der etwa drei Kilometer von Stadtzentrum weg ist. Unser Hostel Che Tulum war im Stadtzentrum. Das Hostel war super. Es hatte eine schöne Bar, ein kleiner Pool und an einem Abend war auch eine Live-Band da. Mein persönliches Highlight waren die Nomaden-Tätowierer im Hostel. Sie reisen mit ihrer Liege quer durch die Welt und tätowieren in Hostels. Das Geschäft lief gut. An den Abend haben sich vier fünf Leute stechen lassen. Sorry, ich war nicht dabei - ich hatte leider nicht das richtige Motiv gefunden :-)

Zu den Aktivitäten: Wir liehen uns für zwei Tage Fahrräder aus um die ganzen Sehenswürdigkeiten abzugrassen. Jedoch am ersten Tag fuhren wir mit einem Colectivo, das sind Sammel-Taxi, zum Strand "Las Palmas Public Beach". So einfach ist der Strand nicht zu finden, den es reihen sich ein Restaurant oder Hotel nach dem anderen. Irgendwann fanden wir dann einen Zugang zum Strand. Der Strand ist wirklich schön und breit. Der Sand ist herrlich und ultra fein. Einzig was das Bild trübte waren die Unmengen von Seegras entlang der ganzen Küste.
Am nächsten Tag liehen wir uns Fahrräder aus und fuhren mit Alex, ein brasilianischer Volontär des Hostels, zu den Cenoten Crystal und Escondido. Cenoten sind Kalksteinhöhlen die eingefallen sind und mit Wasser vollgelaufen sind. Das Wasser war schön klar. Unser auffällige und kommunikative Guide Alex unterhielt uns und die halbe Cenote prächtig. Am Abend lernten wir zwei Kanadier von Quebec kennen, die uns zum Restaurant "Tropi Tacos" führten. Die Tacos und die frischen Fruchtshakes waren super.
Am letzten Tag fuhren wir wieder mit Alex und noch etwa 10 anderen zu den Maya-Ruinen von Tulum, die direkt an der Küste gelegen sind. Vorgelagert zu den Ruinen ist ein großer touristischer Markt. Auch auf dem weitläufigen Gelände der Ruinen sind wirklich viele Touristen unterwegs. Nach ein paar Stunden fuhren wir weiter zum Strand "El Paraiso", der nur ein paar Hundert-meter weiter war. Der Strand war auch hier sehr schön und man hatte Blick auf die Ruinen.

Las Palmas Public Beach mit Blick auf die Maya Ruinen

Schön breiter Strand

Cenote Encondido

Fahrrad-Tour mit Alex

Maya Ruinen von Tullum

Maya Ruinen von Tullum


Praktisches:
- Colectivo zum Strand bzw. zu der Kreuzung mit der Polizeiwache 20 MXP
- Fahrräder zum Ausleihen kosten fast über 100 MXP pro Tag (ich vermute Preisabsprachen)
- Beim Buchen über Booking.com kommen meist noch Steuern drauf. Bei Hostelworld waren diese schon inbegriffen
- Bei den Ruinen wird zusätzlich Eintritt verlangt wenn man eine große Kamera mitnimmt. Am Besten diese bei Bezahlen und bei der Ticketkontrolle beim Eingang im Rucksack verstauen
- Das Restaurant Tropi Tacos können wir empfehlen