Posts mit dem Label Kambodscha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kambodscha werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 28. März 2015

Kambodscha - Siem Reap (10.3. - 13.3.2015)

Von der Hauptstadt Phnom Penh fuhren wir nach Siem Reap um dort die Angkor Tempelanlagen anzusehen.  Wir schafften ein Tuck Tuck zu organisieren, welches uns für 12 Dollar den ganzen Tag durch die Tempelanlage rumchauffiert. In dem ganzen Angkor Areal lebten im 12. Jahrhundert mal mehr als eine Million Menschen. Zu dieser Zeit hatte London die Größe einer Kleinstadt mit gerade mal 30.000 Menschen. Jeder neue König ließ eine Tempelanlage bauen, die in jedem Fall größer sein musste als die Tempelanlage des Vorgängers. Es sind über tausend Tempel. Wir machten den „Small Circuit“ und besuchten sechs Tempel. Wir starteten morgens um halb 5 und fuhren zum größten Tempel, dem Angkor Wat. Dort schauten wir den Sonnenaufgang an. Sah echt schön aus, wie die mächtige Tempelanlage durch die aufgehende Sonne langsam aus dem Dunkeln erschien. 







Dann ging es weiter über ein groß angelegten Wasserreservoir zum Angkor Thom.






Dann liefen wir über die Elefantenterrasse und sahen uns noch drei kleinere Tempel an.






Letzte Station war der imposante Ta Prohm (Der "Tomb Raider" Tempel), der uns neben Angkor Wat am Besten gefiel. Wirklich riesige Bäume wachsen hier aus dem Tempel.






An vielen Tempel gerade restauriert. Manche sehen nämlich so aus.


Da der Tuk Tuk Fahrer vor jedem Tempel auf uns warten musste, nutzte er die Zeit für ein kleines Nickerchen.


Ankor Wat ist echt atemberaubend und die 20 Dollar Eintritt wert. Jedoch wird der Charm durch die aufdringlichen Verkäufer etwas kaputt gemacht. Nach der Tour waren wir natürlich ziemlich fertig. Deshalb mussten wir uns erstmal ein zwei Stündchen ablegen. Abends war dann „Kneipentour“ angesagt. Das ist in Siem Reap jeden Montag, Mittwoch und Freitag. Siem Reap ist kein ruhiges Dorf sondern eine absolute Touristenhochburg und Party-Mekka. Es gibt eine Kneipenstrasse die "Pub Street" in der sich die Clubs tummeln. Die einzelnen Clubs duellieren sich, wer die lauteste Musik spielt. Hier endete auch die Kneipentour. In der Tempel-Bar wurde dann bis früh morgens getanzt.


 Am nächsten Tag plantschten wir im Pool des angesagten Hostels Funky Flash Packers. Am Abend hieß es Abschied nehmen. Nach sechs Monaten gemeinsam über 5000 Meter hohe Berge, durch 1000 Meter tiefe Schluchten und über 10 verschiedene Landesgrenzen, geht Annika nun alleine nach Thailand. Sie macht dort mit ihrer Cousine Cordi noch zwei Wochen Urlaub bis Sie schlussendlich doch irgendwie in Deutschland wieder landet.

Dienstag, 17. März 2015

Kambodscha - Kampot (4.3. - 6.3.2015)

Nach langem Hin und Her entschieden wir uns doch nach Kampot zu fahren. Kampot ist ein Ort am großen Fluss Mekong. Von anderen Backpackern hatten wir den Tipp bekommen, dass es dort tolle Unterkünfte direkt am Fluss gibt, von wo man direkt aus dem Bungalow ins Wasser springen kann. Auch hat jeder Bungalow seine eigene Hängematte auf der Veranda so das man einfach perfekt entspannen und abschalten kann. Kampot ist auch nicht weit  von Sihanoukville weg. Es waren also nur 2 Stunden Busfahrt. Laut unserem Busticket hieß es, dass wir um 10.30 Uhr abgeholt werden. Der Bus kam natürlich erst um kurz vor 12 Uhr. Der Bus war ein Kleinbus mit 13 Sitzplätzen und null Stauraum für Gepäck. Da kann man sich gut vorstellen wie das aussah wenn 13 Personen, alle mit Gepäck, Handgepäck und teilweise sogar noch zusätzliche Sachen wie Gitarre, in einem Bus sitzen. Bequem ist was anderes. Im Bus lernen wir Cody aus Utah, USA kennen. Er hatte die selben Hostels auf seiner Liste. Wir teilten uns ein Tuk Tuk und klapperten gemeinsam die Unterkünfte ab. Wir fanden das Greenhouse Guesthouse, welches sich direkt am Mekong befindet. Hier hatten wir einen total niedlichen Bungalow mit einem Hammer Bad. Wir zahlen zu viert auch nur 25 Dollar. Da das Guesthouse einen eigenen Steg hat, gönnten wir uns erst mal eine Abkühlung im Mekong. Das Wasser war sehr klar und sauber. 









Dann der Schreck... Eine Spinne im Badezimmer und zwar die grösste die wir je gesehen hatten. 

Abends nahmen wir ein Tuk Tuk ins benachbarte Party-Hostel Arcadia um noch auf ein Bierchen an der Bar zu schlürfen. Zurück entschieden wir uns zu gehen. Keine gute Idee. Waren zwar nur 3 Kilometer aber die Strasse war voll mit bellenden und knurrenden Hunden.
Am nächsten Tag machten wir eine Roller Tour zu dem Phnom Bokor Nationalpark. Die Fahrt dorthin war echt schön. Es ging ganz schön den Berg hoch. Als Erstes ging es zu einer alten Kirche und zu einem verfallenen Casino, das aussah wie ein Geisterhaus. Beide waren Kriegsschauplatz. Die Vietnamesen verschantzen sich in der Kirche und die roten Kymer waren im Casino (Bokor Hill Station). Man konnte sogar die Einschusslöcher sehen. Leider war es extrem neblig. Denn eigentlich hat man hier eine tolle Aussicht. Bei dem Casino trafen wir ein Gruppe junger Mönche, Kinder und älterer Leute. Jeder wollte mit uns ein Foto machen :) die ganze Gruppe von circa 20 Leuten war mit einem Minibus unterwegs, der für 12 Personen ausgelegt war. Man kann sich vorstellen wie gequetscht die im Minibus saßen. Oma und Opa beide ca. 90 Jahre alt mussten sogar im Kofferraum sitzen.





Dann ging es weiter zu einem Wasserfall. Als wir ankamen stellten wir leider fest, dass ja derzeit Trockenzeit ist und es wenig Wasser gibt. Also fuhren wir wieder zurück. Nach einem kleinen Stopp in Kampot fuhren wir weiter nach Kep um den Sonnenuntergang am Meer zu sehen. Die Fahrt auf der Landstrasse war sehr eindrucksvoll. Hier sah man die Realität in Kambodscha. Es ist wirklich arm. Die Meisten leben in Holzhütten und leben von der Landwirtschaft. Kurios waren die vielen verschiedenen Fahrzeuge und was alles damit transportiert wurde. 




Kep ist ein nettes Fischerdorf. Unser erster Stopp war daher der Fisch Markt. Hier konnte man so günstig sowohl frischen als auch gegrillten Fisch und Meeresfrüchte kaufen. Nach dem schönen Sonnenuntergang machten wir uns auf dem Weg ins Hostel. 



Wir waren ziemlich geschafft nach 8 Stunden am Roller. Am nächsten Tag lagen wir vormittags entspannt am Fluss und nachmittags hieß es wieder Rucksack packen. Und weiter ging die Reise nach Phnom Penh per Taxi. 

Reisetipps:
- Die Fahrt von Sihanoukville nach Kampot im Minibus war scheisse. Aber es gab auch irgendwie keine andere Möglichkeit.
- Das Tuk Tuk von Kampot zum Greenhouse kostet ca. 4-5 Dollar
- Bei der Einfahrt zum Arcadia Hostel gibt es ein günstiges Restaurant und dort kann man sich auch Roller für 6 Dollar am Tag ausleihen.
- Wir haben uns dann zu viert ein Taxi vom Greenhouse nach Phnom Penh gegönnt, denn zu viert haben wir 35 Dollar bezahlt. Der Bus von Kampot nach Phnom Penh hätte 7 Dollar gekostet. Und wir hätten erst noch nach Kampot fahren müssen. Außerdem hat der Taxifahrer uns dann in Phnom Penh auch gleich in der Nähe des Königspalast raus gelassen. War optimal!

Sonntag, 15. März 2015

Kambodscha - Sihanoukville (27.2. - 3.3.2015)

Als nächstes Land stand Kambodscha auf dem Plan. Im Reiseführer Lonely Planet "Südostasien für wenig Geld" sowie in Tripadvisor wurde für Strandliebhaber die kambodschanische Halbinsel Sihanoukville empfohlen. Also ging es mit der Fähre zurück aufs vietnamesische Festland nach Ha Tien. Da wir ein dieses Mal den Transport bis Sihanoukville als Paket gebucht hatten, mussten wir in Ha Tien bei der Reiseagentur, war ein kleines Restaurant, unsere Pässe abgeben. Das Visum wurde praktisch von denen erledigt. Wir mussten lediglich 35 Dollar für das Visum zahlen. Ach ja, die Zusatzgebühren für fehlendes Passbild betragen 2 Dollar. Für ein fehlendes Impfbuch muss man nochmal 1 Dollar locker machen damit der Grenzbeamte darüber hinweg sieht. Weiter ging es im Kleinbus von Ha Tien zur Grenze. Dort mussten wir circa eine Stunde warten. Wieso wissen wir auch nicht weil an der Grenze war überhaupt nichts los. Dann bekamen wir die Pässe mit Visum zurück und die Fahrt ging weiter. In Sihanoukville angekommen brauchten wir noch ein Tuk Tuk, da wir zum Otres Beach wollten. Dort angekommen fanden wir ein tolles Guesthouse namens Lim Hour. Wir mieteten uns einen Bungalow für 20 Dollar die Nacht. Schnäppchen... Geboten war in den Ort, naja was heißt hier Ort in der Strasse in welcher ein paar Guesthouses, Restaurants, einem so genannten Mini Markt und einem Geldautomaten waren. Zum Abendessen ging es in ein Strassenrestaurant. Bereits beim ersten Blick in die Speisekarte war klar, wir haben mal wieder ein neues Stammlokal auch liebevoll "Uschi" genannt gefunden. Bei "Uschis" gibt es leckeres Essen zu günstigen Preise, große Portionen, super Fruchtshakes und besten Eiskaffee. Der Strand hier war echt toll. Weisser Sand, warmes Wasser, seichtes Meer und überall schattenspendede Bäume. Das Beste war das der Strand mindestens 5 km lang war und die paar Leute sich gut verteilt haben. 










So genossen wir die nächsten 3 Tage die Ruhe und die Sonne und schauten uns abends den Sonnenuntergang am Strand an. Unterm Tag konnten wir einige Kitesurfer im Wasser beobachten. Gerade das seichte Meer macht den Einstieg aufs Brett sehr einfach und ist super für diejenigen die das Kitesurfen lernen wollen. Und der Wind tat richtig gut, da es relativ warm war. Ein Buch am Strand zu lesen war beinahe unmöglich, da der Wind den Sand so arg aufwirbelte. Auch hatte man andauernd Sand im Mund und in den Haaren. Aber das ist wohl der Preis für weißen, feinen Sand.