Von Hermanus aus fuhren wir zu unseren letzten Station unsere Reise, nach Kapstadt. Vor der Abfahrt fuhren wir nochmal den Cliff Walk bis zum riesigen Strand in Hermanus. Wir machten einen ausgiebigen Strandspaziergang.
Die Straße nach Kapstadt führt entlang der Küste und ist wunderschön. Am Weg lag noch Bibis Bay, in der sich viele kleine Pinguine tümmeln. Voll süß die Kleinen, aber stinken auch enorm...
Ach ja, von Hermanus nach Kapstadt nahmen wir noch Jana aus Tschechien mit. Da wir bereits am frühen Nachmittag nach Kapstadt kamen, sind wir noch einmal um das Kap gefahren. Wir hielten mehrmals um die schöne Landschaft entlang der Küstestrasse zu genießen. Besonders schön war die Aussicht am Chapman's Peak.
Wir nächtigen im angesagten Hipster-Hostel Once in Cape Town. Das Hostel ist eigentlich wie ein Hotel und hat eine sehr angesagte Bar und Terrasse. Jede Menge verrückter und lustiger Leute. Auch das Personal war sehr unterhaltsam. Am ersten Abend sind wir mit Lenny, zwei Belgierinnen und zwei Italienerinnen ins Erlebnis-Restaurant Cafe Africa. Uns wurden gefühlt 15 Gänge serviert und eine afrikanische Trommel- sowie Gesangseinlage geboten.
Am nächsten Tag nutzen wir das schöne Wetter um auf den Tafelberg hoch zu wandern. Kein Zuckerschlecken. Es ging knapp zwei Stunden recht steil nach oben. Man hätte auch die Seilbahn benutzen können. Aber gut.. Oben ist es wirklich himmlisch. Die Aussicht ist Hammer.
Nach ca. einer Stunde sind wir noch eineinhalb Stunden runter gelaufen. Wir hatten etwa zwei Tage lang sehr starken Muskelkater. Wir entschieden uns daher am Tag darauf an den Strand zu laufen. Die Entfernung zur Camps Bay hatten wir etwas unterschätzt. Aber der Strand war echt gut.
Am letzten Tag gingen wir dann noch auf das HipHop und Reggae Festival im Stadtteil Woodstock. Das Festival ist relativ klein und eher mit einem Stadtteil-Fest zu vergleichen. Aber die Auftritte der Künstler waren echt gut. Am Besten hat uns Ej von Lyrik gefallen.
Der Reiseblog von Carina, Annika und Hörb. Wir waren 2014/15 acht Monate in Südamerika und Asien unterwegs hier! Seit dieser Reise sind Carina und Hörb auch mindestens einmal im Jahr auf Achse und berichten über Land, Leute, Kurioses und Sehenswürdigkeiten.
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Donnerstag, 3. November 2016
Südafrika - Kapstadt (26.10. - 31.10.2016)
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Woodstock
Standort:
Kapstadt, Südafrika
Dienstag, 25. Oktober 2016
Südafrika - Hermanus (23.10. - 26.10.2016)
Nachdem in Wildernes nicht allzu viel geboten ist und wir irgendwie Hummeln im Hintern haben, sind wir mit dem Auto Richtung Robertson und Worchester gefahren. Doch in beiden Orten waren die Hostels leer. Anscheinend ist abseits der Bazbus-Route außerhalb der Saison nichts in Backpacker-Hosteln los. So sind wir an dem Tag gleich nach Hermanus weiter gefahren. Und hier gibt es alles was das Touristenherz höher schlagen lässt. Das Hermanus Backpacker Hostel war fast an allen Tagen ausgebucht. Das Hostel hat bereits zwei Anwesen in der Nähe aufgekauft um dort die Backpacker unterzubringen.
Jetzt muss ich doch mal ein kurzes Wort zu Backpackern in Südafrika sagen. Zwei Drittel der Gäste sind Edel-Backpacker, die mit dem Auto reisen und ausschließlich in Doppel-Zimmern nächtigen. So war es nicht verwunderlich, das wir am ersten Abend mit zwei Ü40 Belgiern um 11 Uhr abends die letzen waren, die sich eine Flasche Wein gönnten. Auch am zweiten Abend waren von den ca. 40 Leuten lediglich 6 Gäste um 11 Uhr noch im Gemeinschaftswohnzimmer. Hostel heißt nicht gleich jeden Tag Party. Genug gelästert...
Hermanus hat eine schön ausgebaute Wanderstrecke direkt an der Küste. Von dort kann man mit Glück auch Wale und Haie sind. Wir sahen natürlich wieder nichts. Am Ende kamen wir an einen ganz ordentlichen Strand an.
Jetzt muss ich doch mal ein kurzes Wort zu Backpackern in Südafrika sagen. Zwei Drittel der Gäste sind Edel-Backpacker, die mit dem Auto reisen und ausschließlich in Doppel-Zimmern nächtigen. So war es nicht verwunderlich, das wir am ersten Abend mit zwei Ü40 Belgiern um 11 Uhr abends die letzen waren, die sich eine Flasche Wein gönnten. Auch am zweiten Abend waren von den ca. 40 Leuten lediglich 6 Gäste um 11 Uhr noch im Gemeinschaftswohnzimmer. Hostel heißt nicht gleich jeden Tag Party. Genug gelästert...
Hermanus hat eine schön ausgebaute Wanderstrecke direkt an der Küste. Von dort kann man mit Glück auch Wale und Haie sind. Wir sahen natürlich wieder nichts. Am Ende kamen wir an einen ganz ordentlichen Strand an.
Am nächsten Tag buchten wir die Hop-on-Hop-off Weingut Tour. Um 10:30 Uhr ging es los zum ersten Weingut. Wir besuchten sechs von sieben Lokalen. Wobei wir bei einem ausnahmsweise kein Wein verkostigten. Die Aussicht war super und die Weine waren gut. Lediglich ein Wein konnte uns richtig überzeugen. Die Black Madonna von La Vierge.
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Wine Tour
Standort:
Hermanus, 7200, South Africa
Südafrika - Wildernes (20.10. - 21.10.2016)
Kleiner Nachtrag noch zu Plettenberg. Kurz vor Plettenberg hielten wir in Storm River. Hier erstreckt sich eine tiefe Schlucht durch die Wildnis.
Nach Plettenberg fuhren wir weiter auf der Garden Route in Richtung Wildernes. In Wildernes schliefen wir im Wildernes Beach House welches in zweiter Reihe zum Strand ist. Vom oberen Schlafsaal hat man einen super Blick über den Strand.
Nachdem die Fahrt nicht so lange war, war es noch früher Nachmittag als wir zum berühmten Cave Walk los zogen. Uns war nicht ganz klar, was uns in der Höhle erwartet. Uns wurde lediglich wärmstens empfohlen dort hinzugehen und keine Wertsachen mitzunehmen. Wir gingen also los über eine alte stillgelegte Bahnstrecke durch einen Tunnel zu einer Art Terrasse. Das ganze Terrain und die Höhle sind schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Kruselkabinett und Kitsch-Excess. Es hängen hunderte wenn nicht tausende von Muscheln von der Decke der Höhle. Beim Betreten der Höhle wird durch eine Art Wohnung geführt, die gefüllt ist mit allen Möglichen. Die Wohnung hat aber alles was man zum Leben braucht. Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Toiletten und noch etliche andere undefinierbare Zimmer. Nachdem in einem Zimmer jemand schlief, traten wir langsam in alle weiteren Zimmer. In einem Zimmer begegnete uns ein wacher Bewohner der uns gebeten hat, eine Spende in die Spendenbox zu geben. Die Höhle liegt in einer verlassenen Bucht. Am Ufer fischten noch zwei und ein weiteren Typ zeltete anscheinend auf der Terrasse des Anwesens. Alles in allem ein sehr skuriler Ort. Eine bessere Beschreibung liefert http://peterstravel.de/caveman-in-wilderness-garden-route/
Nach dem wir relativ schnell wieder zurück waren, erkundeten wir mit der Holländerin Marieke weiter den kleinen Touristenort Wildernes. Da es noch zu früh zum Abendessen war, wollten wir noch einen "Sundowner" (alkoholische Getränk zum Sonnenuntergang) am Strand zu uns nehmen. So holten wir uns ein Six-Pack und gingen zum "Braai"-Platz (afrikans für Barbeque bzw. Grillen) gleich neben den Strand. Die Grillplätze in Südafrika sind sehr gut ausgestattet. Es finden sich dort mehrere gemauerte Grillblöcke, Toiletten und Parkplätze. Finde aber gerade kein Foto. Werde aber noch eins suchen bzw. eins machen.
Hier trafen wir zufällig zwei Bewohner der Höhle in der wir nachmittags war. Sie erzählten uns von dem Gründer und über ihren Alltag als eigentlich Obdachlose in Südafrika. Sie backten an der Grillstelle ein leckeres Brot von dem wir kosten durften. War schon ein komisches Gefühl, einem Obdachlosen sein Abendessen "weg" zu essen. Sie erzählten so viele Geschichten von denen wahrscheinlich nur die Hälfte wahr ist. Die Zwei arbeiten meistens als Parkeinweiser an der Braai-Stelle, an der besonders am Wochenende richtig was los. Auch beim Grillen liefen sie mehrmals zu den ein- und ausparkenden Autos um sie einzuweisen und eventuell ein Trinkgeld zu ergattern.
Zum richtigen Abendessen gingen wir dann ins Cocomo. Dort spielt abends eine Live-Band und es gibt dort eine wirkliche leckere Pizza Jamaican. Als wir am nächsten Tag weiter fuhren, hielten wir noch kurz in der Victoria Bay, dank dem Tippgeber Andre dem Höhlenbewohner. Die Bucht ist ein schönes Ausflugsziel für Surfer aber auch für Familien.
Nach Plettenberg fuhren wir weiter auf der Garden Route in Richtung Wildernes. In Wildernes schliefen wir im Wildernes Beach House welches in zweiter Reihe zum Strand ist. Vom oberen Schlafsaal hat man einen super Blick über den Strand.
Nachdem die Fahrt nicht so lange war, war es noch früher Nachmittag als wir zum berühmten Cave Walk los zogen. Uns war nicht ganz klar, was uns in der Höhle erwartet. Uns wurde lediglich wärmstens empfohlen dort hinzugehen und keine Wertsachen mitzunehmen. Wir gingen also los über eine alte stillgelegte Bahnstrecke durch einen Tunnel zu einer Art Terrasse. Das ganze Terrain und die Höhle sind schwer zu beschreiben. Es ist eine Mischung aus Kruselkabinett und Kitsch-Excess. Es hängen hunderte wenn nicht tausende von Muscheln von der Decke der Höhle. Beim Betreten der Höhle wird durch eine Art Wohnung geführt, die gefüllt ist mit allen Möglichen. Die Wohnung hat aber alles was man zum Leben braucht. Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Toiletten und noch etliche andere undefinierbare Zimmer. Nachdem in einem Zimmer jemand schlief, traten wir langsam in alle weiteren Zimmer. In einem Zimmer begegnete uns ein wacher Bewohner der uns gebeten hat, eine Spende in die Spendenbox zu geben. Die Höhle liegt in einer verlassenen Bucht. Am Ufer fischten noch zwei und ein weiteren Typ zeltete anscheinend auf der Terrasse des Anwesens. Alles in allem ein sehr skuriler Ort. Eine bessere Beschreibung liefert http://peterstravel.de/caveman-in-wilderness-garden-route/
Nach dem wir relativ schnell wieder zurück waren, erkundeten wir mit der Holländerin Marieke weiter den kleinen Touristenort Wildernes. Da es noch zu früh zum Abendessen war, wollten wir noch einen "Sundowner" (alkoholische Getränk zum Sonnenuntergang) am Strand zu uns nehmen. So holten wir uns ein Six-Pack und gingen zum "Braai"-Platz (afrikans für Barbeque bzw. Grillen) gleich neben den Strand. Die Grillplätze in Südafrika sind sehr gut ausgestattet. Es finden sich dort mehrere gemauerte Grillblöcke, Toiletten und Parkplätze. Finde aber gerade kein Foto. Werde aber noch eins suchen bzw. eins machen.
Hier trafen wir zufällig zwei Bewohner der Höhle in der wir nachmittags war. Sie erzählten uns von dem Gründer und über ihren Alltag als eigentlich Obdachlose in Südafrika. Sie backten an der Grillstelle ein leckeres Brot von dem wir kosten durften. War schon ein komisches Gefühl, einem Obdachlosen sein Abendessen "weg" zu essen. Sie erzählten so viele Geschichten von denen wahrscheinlich nur die Hälfte wahr ist. Die Zwei arbeiten meistens als Parkeinweiser an der Braai-Stelle, an der besonders am Wochenende richtig was los. Auch beim Grillen liefen sie mehrmals zu den ein- und ausparkenden Autos um sie einzuweisen und eventuell ein Trinkgeld zu ergattern.
Zum richtigen Abendessen gingen wir dann ins Cocomo. Dort spielt abends eine Live-Band und es gibt dort eine wirkliche leckere Pizza Jamaican. Als wir am nächsten Tag weiter fuhren, hielten wir noch kurz in der Victoria Bay, dank dem Tippgeber Andre dem Höhlenbewohner. Die Bucht ist ein schönes Ausflugsziel für Surfer aber auch für Familien.
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Wilderness
Standort:
Wilderness, Südafrika
Montag, 24. Oktober 2016
Südafrika - Plettenberg (18.10. - 20.10.2016)
Nach Chintsa fuhren wir in den wirklich touristischen Ort Plettenberg Bay. Es gibt jede Menge Shops, Restaurants und Hotels. Das Hostel Albergo Packpackers ist sehr zentral gelegen und ist super ausgestattet. Am nächsten
Tag machten wir einen Ausflug nach Robberg. Das Naturreservat erstreckt über
eine Halbinsel. Mit etwas Glück sieht man dort Delphine und Wale. Wir hatten
leider nicht das Glück. Auf der einen Seite der Insel konnte man Seerobben
sehen, aber leider nur aus circa 25 Meter Entfernung. Aber dafür war es
landschaftlich überaus ansprechend. Wir fanden den Robberg super schön. Lag vielleicht auch am schönen Wetter ;-)
Abends waren wir zweimal auf der Main Street und jedes Mal war etwas geboten obwohl die Saison erst anfängt. Am zweiten Abend waren wir mit Lenny auf einem Markt, auf dem etwa sechs sieben Läden verschiedene Gerichte anboten. Wir entschieden uns für Fisch. Anscheinend hatte keiner der Läden die Lizenz zum Alkoholverkauf, daher brachte jeder seine eigene Biere und Weine mit. Ein Musiker heizte die Stimmung und ein italienischer Pizzabäcker war gleich so gut drauf das er zwei Teller mit auf die Tanzfläche schmiss. Einige der Gäste fanden das gar nicht lustig. Aber der Stimmung tat das trotzdem keinen Abbruch.
Sonntag, 23. Oktober 2016
Südafrika - Chintsa (17.10. - 18.10.2016)
Nach Coffee Bay führen weiter nach Chintsa. Der Ort liegt
in einer Bucht und ist geteilt durch eine Lagune und einem Fluss. Vom Hostel
Buccaneers hatte man eine wirklich schöne Sicht. Da schmeckt der Kaffee gleich
zweimal besser.
Der Strand erstreckt sich über einige Kilometer. Das Wasser war
jedoch ziemlich frisch. Denk so 20 Grad. Am Abend vergnügten wir uns noch bei
eine Runde Billard auf einem brandneuen Billardtisch in der Hostelbar. Carina
wird immer besser, muss ich zugeben. Nach einer Nacht zogen wir bereits weiter.
Südafrika - Coffee Bay (15.10. - 17.10.2016)
Nach Durban fuhren wir nach Coffee Bay ins angesagte Hostel Coffee Shark. Das Hostel hat Kult-Charakter. Der Besitzer Neil ist ein ultra lockere Socke. Wir verbrachten einen ganzen Nachmittag mit ihm am Strand und er gab uns eine Probe-Surfstunde und das für lausige 3,50 Euro inklusive Mittagssnack. Neil weiste uns ein und dann schlüpften wir in den Neopren-Anzug. Es war sehr windig, daher war es nicht ganz ungefährlich. Doch nach einer Stunde ließ der Wind etwas nach und wir durften uns Theorie-Wissen in die Praxis umsetzen. Und es klappte ein paar Mal. Carina und ich standen auf dem Board.
Abends war im Coffee Shark auch gut was geboten. Jeden Abend wurde getrommelt und ein gemütliches Lagerfeuer heizte uns ein. Wir trafen die fast ausschließlich deutsche Reisegruppe und noch zwei Höllander, die wir bereits im Curiocity in Johannesburg kennengelernt haben. Außerdem trafen wir noch zwei Französinnen, die ausnahmsweise nicht mit dem BazBus oder mit einem angemieteten Auto durch Südafrika reisen. Die zwei buchten entweder einen Zug oder einen Greyhound-Bus. Südafrika's öffentliche Verkehrsmittel scheinen doch nicht so gefährlich zu sein, als wir annahmen. Aber wir haben mittlerweile gemerkt, was wir an unserem Mietwagen haben. Die Reisetage sind um etliches entspannter. Und auch die Suche nach einem Hostel ist einfach. Man kurvt einfach in der Stadt rum anstatt wie mit einem 15 Kilo schweren Rucksack durch die Straßen zu hecheln.
Labels:
Coffee Bay,
Coffee Shark,
Südafrika,
Surf Lesson
Standort:
Coffee Bay, Südafrika
Südafrika - Durban (13.10. - 15.10.2016)
In Durban kamen wir aufgrund des Umweges über St. Lucia erst um 19 Uhr Abend an. Wir schliefen wieder im Curiocity Hostel, wie schon in Johannesburg. Das Hostel in Durban liegt in Stadtzentrum und ist komplett neu. Der offizielle Eröffnungstermin ist ist erst der 26. Oktober. Das Hostel ist echt sehr schön und stylisch. Das Personal ist auch noch total motiviert. Dort trafen wir Lenny wieder, die Holländerin, die wir bereits im Flieger kennen lernten. Auch so waren super nette Leute da. Das Hostel bot am nächsten Tag eine Stadtführung mit dem Fahrrad an. Zusammen mit Lenny (wir waren auch fast die einzigen Gäste) schwungen wir uns aufs Rad und erkundeten zusammen mit Reece, Kosta und Megan die Highlights der Stadt. Die Stadt hat viele schöne Ecken, z.B. einen netten Park, einen Markt und viele historische Gebäude. Wir waren jedoch die einzigen Touristen.
In ganz Durban gibt es beispielsweise nur drei Hostels. Das liegt wohl daran, dass die Stadt noch zu wenig auf Touristen ausgelegt ist und es generell auch sehr unsicher dort ist. Man sieht etliche Bettler und am Morgen liegen auch ein paar Obdachlose auf den Straßen.
In dem Block neben unseren Hostels waren ein paar Prostituierte „tätig“. Mit den Leuten aus dem Hostel kamen wir auch an ein Gebäude mit schwer bewaffneten Sicherheitsleuten vorbei. Reece, unser Guide, erklärte uns das in dem Gebäude einer der „bösen“ Typen sein Hauptquartier hat. Nichtsdestotrotz hat die Stadt einen gewissen Flair und als wir am Ende der Stadt-Tour in einer Markthalle landeten, in der jeden Sonntag eine Party statt findet, waren wir mitten drin in der Durban Szene. Es feierte schon etwas die gehobene Szene, aber absolut nicht abgehoben sondern super freundliche und tanzwütige Leute.
In ganz Durban gibt es beispielsweise nur drei Hostels. Das liegt wohl daran, dass die Stadt noch zu wenig auf Touristen ausgelegt ist und es generell auch sehr unsicher dort ist. Man sieht etliche Bettler und am Morgen liegen auch ein paar Obdachlose auf den Straßen.
In dem Block neben unseren Hostels waren ein paar Prostituierte „tätig“. Mit den Leuten aus dem Hostel kamen wir auch an ein Gebäude mit schwer bewaffneten Sicherheitsleuten vorbei. Reece, unser Guide, erklärte uns das in dem Gebäude einer der „bösen“ Typen sein Hauptquartier hat. Nichtsdestotrotz hat die Stadt einen gewissen Flair und als wir am Ende der Stadt-Tour in einer Markthalle landeten, in der jeden Sonntag eine Party statt findet, waren wir mitten drin in der Durban Szene. Es feierte schon etwas die gehobene Szene, aber absolut nicht abgehoben sondern super freundliche und tanzwütige Leute.
Standort:
Durban, Südafrika
Freitag, 21. Oktober 2016
Südafrika - Hluhluwe (12.10. - 13.10.2016)
Nach zwei Tagen Swaziland ging es wieder zurück nach Südafrika in Richtung Hluhluwe National Park. Wir entschieden uns im 15 km entfernten Ort Bushland im Isinkwe Backpackers Lodge zu schlafen. Nachmittags schauten wir noch in den Ort Hluhluwe welcher nicht besonders sehenswert ist. Außer zwei Supermärkte gibt es hier nichts zu sehen. Am nächsten Morgen machten wir uns um 6 Uhr auf die Fahrt in den Nationalpark. Dieser war landschaftlich total anders als der Krüger Park. Im Hluhluwe Park hat man sehr tolle Ausblicke über den ganzen Park, da dieser sehr bergig ist. Auch ist hier alles grün und nicht so ausgetrocknet und verdürrt wie im Krüger Park. Hier konnten wir gut die Tiere mit dem Fernglas beobachten und bekamen einen guten Einblick in ihre Lebensräume. Jedoch sahen wir nicht nur die Tiere von weiter ferne sondern auch direkt neben unserem Auto. Wir sahen wieder Elefantenherden die Straße nur wenige Meter vor unserem Auto überqueren oder Nashörner die neben uns standen und uns anschauten als seien wir die Attraktion hier. Es ist sehr gefährlich da man dauern nach links und rechts schauen muss wenn man fährt ob nicht ein Tier aus dem Busch springt und die Straße überqueren will. So ging es uns mit einem Elefanten, der nicht so begeistert war, dass wir mit 30 km an ihm vorbei rauschten, da wir ihn nicht sahen. Er hat sich auf seine Hinterbeine gestellt und mit dem Rüssel geschwungen. Zum Glück waren wir schnell an ihm vorbei. Es ist echt ein tolles Gefühl im Auto zu sitzen, das Fenster offen und die Tiere nur wenige Meter entfernt zu beobachten und die Elefanten beim Töööörööö zu zuhören.
Nach dem Tag im Park wollten wir weiter nach St. Lucia. Dort angekommen haben wir schnell bemerkt, das der Ort sehr Touristisch ist und nur aus einer Straße voll mit Hotels besteht. Schnell waren wir uns einig, wir fahren weiter nach Durban. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein paar Jungs Fußball spielen. Die Platzverhältnisse sind nicht mit den Deutschen zu vergleichen.
Nach dem Tag im Park wollten wir weiter nach St. Lucia. Dort angekommen haben wir schnell bemerkt, das der Ort sehr Touristisch ist und nur aus einer Straße voll mit Hotels besteht. Schnell waren wir uns einig, wir fahren weiter nach Durban. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch ein paar Jungs Fußball spielen. Die Platzverhältnisse sind nicht mit den Deutschen zu vergleichen.
Sonntag, 16. Oktober 2016
Südafrika - Krüger National Park (10.10. - 12.10.2016)
Nachdem wir so mitbekommen haben, wie gefährlich es auf der Straße ist, entschieden wir uns doch einen Mietwagen zu nehmen. Über aroundaboutcars.co.za (Dank der Backpacker-Bibel Coast 2 Coast und dem Tour Operator Heinie von www.rocktheroute.co.za ) mieteten wir einen Ford Figo am Flughafen. Das Ding hat zwar nur gefühlte 45 PS aber brachte uns nach ein paar Schwierigkeiten mit dem Linksverkehr gut nach Hazyview ins Gecko Backpacker Hostel. Das Hostel ist nur 15 Km weit weg von dem berühmten Krüger National Park. Der Hostel-Manager hatte zwar eine starke Fahne aber ansonsten hatte das Hostel alles was wir brauchten. Am nächsten Tag fuhren wir um kurz nach halb sechs in den Krüger National Park. Schon nach einem Kilometer kreuzten Giraffen die Straße. Wir waren im ersten Moment baff. Es war eine kleine Giraffe aber sie war einfach riesig, und sie schaute uns genau in die Augen. Danach sahen wir etliche verschiedene Antilopen die einfach über die Straße liefen. Dann gönnten sich ein paar Nielpferde eine Abkühlung in einem Fluss. Als wir weiterfahren wollten sahen wir auf der linken Seite einige Streucher wackeln und schon kam ein Elefant heraus. Uns rutschte das Herz in die Hose. Zum Schluss waren es 10 Elefanten inklusive eines Babys die ziemlich nah vor unserem Auto über die Straße liefen. Einfach der Hammer. Dies passierte uns noch mehrere Male. Wir sahen noch einige Büffel Warzenschweine Hyänen und noch mehr Giraffen. Das Highlight war als wir weiter flussaufwärts eine riesige Elefantenherde von circa 40 Elefanten. Echt atemberaubend. Wir sahen auch einige Wildhunde. Wir machten nur ein Foto und waren nicht so beeindruckt. Im Nachhinein erfuhren wir, das man selten einen Wildhund zu sehen bekommt und wir uns Glücklich schätzen können. Es ist echt Wahnsinn wie viele Tiere man dort sehen und auch wie nah sie einem kommen. Aber seht selbst.
Eigentlich wollten wir im National Park auch eine Nacht schlafen. Mittags trafen wir Kevin und Heike aus dem Hostel. Sie rieten uns lieber noch andere Nationalparks zu besuchen anstatt auf Biegen und Brechen noch eine Unterkunft im Krüger National Park zu suchen. Sie erzählten uns von Botswana’s Nationalparks und das dort noch viel mehr Tiere zu sehen sind. So entschieden wir uns am späten Nachmittag wieder aus dem Park zu fahren und noch eine Nacht im Gecko zu verbringen. Am Abend unterhielten wir uns noch weiter mit den Engländern Kevin und Heike (Heike ist gebürtige Deutsche). Deren Geschichte ist unglaublich. Sie haben alles verkauft und reisen nur noch für den Rest ihres Lebens. Sie sind durch Afrika von Nord nach Süd gefahren und wollen dann irgendwann nach Indien und irgendwann mal auch nach Südamerika. Sie sind bereits seit zwei Jahren unterwegs. Wir waren extrem fasziniert von so viel Mut und den Geschichten die sie erzählten.
Mehr unter https://www.facebook.com/kevin.fuell.3?fref=ts
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