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Donnerstag, 7. Mai 2015

Thailand - Koh Phi Phi (18.4. - 21.4.2015)

Nach Koh Phi Phi sind wir eigentlich nur gefahren, weil uns Krabi bzw. Ao Lanta nicht gefallen hat. Gekommen sind wir von Ko Tao und sind von da aus zunächst mit einer Fähre auf Festland gefahren. Und zwar über Nacht. Bevor wir mit 50 anderen Leute in einen Schlafsaal zu Bett gingen, waren wir noch vorne bei der Brücke und haben bei einen gemütlichen Bierchen den Sternenhimmel auf der südlichen Hemisphäre angesehen. Dann legten wir uns ab. Auf den als Turnmatten getarnten Martratzen konnte man sogar durchaus bequem schlafen. Am nächsten Morgen fuhren wir dann nach Ao Lanta. Dort sah aber der Strand nicht gerade schön aus. Deswegen buchten wir ganz kurzfristig die Fähre nach Koh Phi Phi. Es ist wohl nach Ko Samui bekannteste Insel Thailands. Es war wohl mal eine idyllische Insel. Aber als wir ankamen, sah man den Strand fast nicht weil so viele Boote zu sehen waren. Auch in dem Dorf ist es richtig eng. Es gibt keine motorisierten Fahrzeuge dort. Alles wird auf so Schubkarren von A nach B gebracht. Überall sind kleine Shops, Tattoo-Läden, Restaurants, Tauchläden und Mini-Supermärkte. Auch preislich sprengt Koh Phi Phi alles andere. Ein großes Bier im Supermarkt kostet 2 Euro. Für günstige Übernachtungen muss man entweder etwas den Berg hoch gehen oder etwas außerhalb vom Dorfzentrum suchen. Unsere Unterkunft Uphill Cottage hatte etwas von beiden. Dafür stimmte der Preis und das Zimmer. Abends gingen wir dann zum Strand. Und hier ist mal richtig was los. Die Strandbars sind quasi Discos mit einer unglaublichen Feuershow. Um einiges beeindruckender wie in Ko Tao. Am nächsten Morgen lagen wir uns an den Hauptstrand, der in einer Bucht liegt. Sieht schön aus, aber das Wasser ist nicht ganz sauber und der Strand ist ziemlich überfüllt. Es kommen eben sehr viele Tagesausflügler an den Strand.


Deswegen entschieden wir am nächsten Tag an den Long Beach und an den Loh Moo Dee Beach zu gehen. Der Long Beach ist wirklich schön, aber es sind auch ziemlich viele Leute dort. 


Der Loh Moo Dee Beach ist hingegen ein wirklich einsamer Strand. Es gibt eine Bar und ein paar Fischerhäuschen. Ansonsten nur Palmen.

 




Nach drei Nächten verließen wir schon wieder Koh Phi Phi. Wir fuhren nach Krabi, blieben dort eine Nacht und flogen am nächsten Tag nach Bangkok. Hier waren wir noch zwei Nächte im Linkcorner, erledigte noch ein paar Einkäufe. Dann war es soweit. Carina und Hörb fliegen heim....

Sonntag, 26. April 2015

Thailand - Koh Tao (14.4. - 17.4.2015)

Mit einem Party-Minibus wurden wir vom Hostel abgeholt und zum Hafen gefahren. Dort fuhren wir mit der Fähre weiter nach Koh Tao. Das Wetter war regnerisch und windig und somit war die See nicht gerade ruhig. Das Boot schaukelte ganz schön von links nach recht. Fabi wäre beim Retten unserer Rucksäcke fast vom Boot gerutscht. In Koh Tao angekommen hörte es auf zu regnen. Daher beschlossen wir zu dem 1.5 km entfernten Sairee Beach zu Fuß zu gehen. Da wir das Preisniveu auf Koh Tao etwas unterschätzten, war es gar nicht so einfach eine Unterkunft zu finden. Nach einer Stunde Abklappern entschieden wir uns im Koh Tao Island Resort einzuchecken. Die Unterkunft war direkt an der Strandpromenade und ohne die vielen Palmen am Strand hätten wir sogar Meerblick gehabt. Da das Wetter am nächsten Morgen auch noch nicht beständig war, entschieden wir uns etwas zu wandern. Wir gingen als erstes an den Mae Haad Beach wo wir uns mit einem leckeren Chicken-Sandwich stärkten. Dann mussten wir durch eine im Dschungel gelegene riesige Hotelanlage gehen. Es ging bergauf und bergab. Zum Glück war der Weg geteert und auch teils mit Treppen versehen. Dann kamen wir an eine Privatbucht, der Janson Bay. Dort hätten wir Eintritt zahlen müssen wenn wir bleiben wollten. Daher machten wir uns weiter zur Sai Nuan Bay. Die Bucht war echt herlich. Sie war nur 20 Meter lang und von großen Felsen umgeben. Leider war es stark bewölkt. 






Wir fanden eine ganz tolle Bar auf Stelzen mit gemütlichen Liegekissen. Dort relaxten wir und genossen den tollen Ausblick. Am darauf folgenden Tag wurden wir dann endlich wieder von der Sonne geweckt. Schnell Frühstücken und ab zum Strand. Das Frühstückslokal war ein total niedliches Restaurant am Strand mit ebenfalls Liegetischen. Da schmeckt das Frühstück gleich doppelt so lecker. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Strand im Schatten, da die Sonne so intensiv war. 




Kaum ein paar Meter im Wasser gingen die Korallenriffe schon los. Einfach perfekt wenn man einen super Schnorchelspot vor der Nase hat. Daher verbrachten wir die meiste Zeit mit Schnorchel und Maske im Wasser. 



Für den nächsten Tag buchten wir dann einen „Around the Island“ Tagesausflug. Mit 15 Leuten, darunter zwei Omis, ging es mit dem Boot auf See. Der erste Stop war die Shark Bay. Dort waren eine Vielzahl an Fischen und mit viel Glück konnte man auch der ein oder andere Baby-Hai zu sehen. Lisa fühlte sich am Anfang etwas unwohl beim Schnorcheln. Dann ließ sie sich doch überreden es auszuprobieren, sonst hätte sie echt was verpasst. Den wir hielten noch in der Hin Wong Bay und in der Aow Muang auch Mango Bay genannt. 





Nach so viel Schnorcheln genossen wir das Mittagessen an Board um so mehr. Der letzte Halt war Koh Nang Yuang. Die ist eine kleine Insel direkt an Koh Tao in Form eines Y. Dort genossen wir die schneeweißen Strände schnorchelten noch ein letztes Mal und Lisa und Fabi gingen zu dem Aussichtspunkt hoch. Die Abende in Koh Tao verbrachten wir in den angesagten Bars mit Feuershow.

Donnerstag, 23. April 2015

Thailand - Ko Samui (9.4. - 14.4.2015)

Der Weg von Vang Vieng nach Ko Samui führte uns erstmal zurück in die laotische Hauptstadt Vientiane. Dort blieben wir eine Nacht. Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Bus über die Grenze nach Udon Thani. Am Busbahnhof angekommen ging es mit dem Sammeltaxi No. 15 zum Flughafen bzw. zum Eingang des Flughafengeländes. Als einzige Fußgänger gingen wir dann einen Kilometer bis zum Terminal. Dann flogen wir mit Thai Lion Air nach Bangkok. Service Fehlanzeige. Nicht einmal ein Glas Wasser bekommt man hier umsonst. Na gut, nach eineinhalb Stunden ohne was zu trinken sind wir sicher gelandet. In Bangkok blieben wir auch nur eine Nacht. Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zurück zum Flughafen und stiegen in die nächste Thai Lion Air ein. Ziel war der Flughafen in Surathani. Dort nahmen wir den Bus nach Don Sak. Vorletztes Transportmittel des Tages war dann die Fähre nach Ko Samui. Auf der Insel endlich angekommen nahmen wir ein Sammeltaxi, das uns zum bekannten Chaweng Beach brachte. Und hier ist die Hölle los. Jede Menge Shops, Bars und Restaurants. Aber keine billigen Bretterbuden sondern stylische und moderne Läden wie in Europa. Und auf der Strandseite reihen sich Luxusresorts. Rucksacktouristen sind hier Mangelware. So war es auch nicht leicht eine günstige Unterkunft zu finden. Die erste Nacht verbrachten wir in einem "geht grad so" Hostel. Am Abend gingen wir dann die Hauptstraße entlang und suchten das Hostel in dem Annika zwei Wochen zuvor war. Wir klapperten dabei noch ein paar Hotels ab und fanden das Nantra Hotel. Uns hat es auf Anhieb gefallen. Am nächsten Morgen zogen wir dann um. Wir mussten eineinhalb Kilometer laufen. Nach getaner Arbeit und erfrischender Dusche liefen wir zum zwei Minuten entfernten Strand. Dort lernten wir eine nette Familie aus Memmingen kennen, die uns gleich auf ein Bier einlud. So verging der Nachmittag ruckzuck und wir mussten uns noch fast beeilen damit wir rechtzeitig vor der Ankunft von Lisa und Fabi im Hotel sind. Dann war es endlich soweit. Wir freuten uns riesig und hatten so viel zu erzählen. Den nächsten Tag verbrachten wir tagsüber natürlich am Strand.


Nicht weit weg von Ko Samui ist der Angthong Nationalpark. Dorthin buchten wir eine gemütliche Bootstour mit einer größeren Reisegruppe von 50 Leuten. Wir besuchten zwei Inseln wo wir jeweils uns den schweißtreibenden Weg zum Aussichtspunkt antaten. Jedoch war es jede Schweißperle wert. Ach ja, die Aussicht von der zweiten Insel war übrigens überragend. Der Weg zu dem Aussichtspunkt hatte es aber in sich. War bisher die anspruchsvollste Bergsteigtour. Am Schluss sprangen wir noch vom Boot ins Wasser, was richtig Spaß machte.







Nach der anstrengenden Bootstour genossen wir am nächsten Tag natürlich nochmal den Strand bevor es abends auf die Piste ging. In Thailand wurde das Neujahrsfest "Sokran" gefeiert. Dabei übergießen sich die Thais mit Wasser um den Schmutz des letzten Jahres weg zu waschen. Wir feierten natürlich kräftig mit und landeten am Ende im Sound Hotel. Das Hotel hatte einen riesigen Club mit Pool. Viele Einheimische waren da und feierten ausgelassen. Die Stimmung war prächtig. Leider beziehungsweise zum Glück gibt es keine Fotos.


Freitag, 13. Februar 2015

Thailand - Koh Lipe (29.1. - 1.2.2015)

Wir wurden früh morgens von unserem Hostel in Langkawi abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort warteten wir mit vielen anderen Reisenden auf die Fähre. Da wir nach Thailand einreisen, mussten wir aus Malaysia ausreisen. Das dauerte eine halbe Ewigkeit bis alle Formalitäten dann endlich durch waren. Danach konnte es dann endlich los gehen. An der Insel angekommen kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus...denn so stellt man sich wirklich ein Paradies vor. Türkisblaues Wasser, weißer Sand und viele Palmen. Mit einem sogenannten Longtailboat wurden wir mit unserem Gepäck an den Strand gefahren. 




Dort mussten wir dann einreisen und wieder warten, bis wir unsere Pässe bekamen. Es war heiß, wir hatten Hunger und wollten einfach endlich los laufen um eine Unterkunft zu suchen. Zum Glück ist die Insel so klein, dass man alles zu Fuß gehen kann. Auf der anderen Seite der Insel am Sunset Beach haben wir dann endlich ein Zimmer im Adang Sea Eco Lodge gefunden. Wir mussten gerade mal 25 Meter zum Strand laufen. Und der Sunset Beach hat nochmal alles getoppt. Einfach nur traumhaft schön. 





Wir entspannten tagsüber am Strand und abends bummelten wir durch die Insel und genossen wie immer das leckere Essen. Leider hat es Hörb mit einer Grippe erwischt und musste die meiste Zeit im Bett verbringen.
Durch die Insel führte eine lange Walkingstreet (Fussgängerzone), in der sich links und rechts viele Restaurants, Bars und Geschäfte befanden. An jeder Ecke kann man frische Spieße, Pancakes oder Fruchtshakes kaufen.

Die Insel ist auch perfekt zum Tauchen und Schnorcheln geeignet. Man kann sogar noch sehr weit draußen im Meer stehen. Wer einfach mal ein paar Tage die Seele baumeln lassen möchte ist auf Koh Lipe genau richtig.

Reisetipps:

- Fähre nach Koh Lipe kostet 100 MYR einfach. Wir haben es im Hostel (Rainbow Lodge) gebucht, da war der Transfer zum Hafen mit dabei.